{"id":128,"date":"2017-12-15T12:33:55","date_gmt":"2017-12-15T12:33:55","guid":{"rendered":"http:\/\/b.civilresilience.net\/?p=128"},"modified":"2024-01-03T15:05:41","modified_gmt":"2024-01-03T14:05:41","slug":"ngos-und-unternehmen-als-lernorte-fuer-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/civilresilience.net\/de\/ngos-und-unternehmen-als-lernorte-fuer-demokratie\/","title":{"rendered":"NGOs und Unternehmen als Lernorte f\u00fcr Demokratie"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Zuge der partizipativen Revolution, der sozialen und \u00f6konomischen Deregulierung, dem Aufkommen neuer sozialer Bewegungen und dem damit verbundenen Aufstieg der Zivilgesellschaft zu einem wesentlichen Akteur in gesellschaftlichen Diskursen und Entscheidungsprozessen hat sich die Beziehung zwischen Staat und Zivilgesellschaft neu justiert. An der Schnittstelle zwischen beiden wurden Beteiligungsm\u00f6glichkeiten immer weiter ausgeweitet oder es wurden Verfahren zur Deliberation und Mediation entwickelt. Auch die B\u00fcrgergesellschaft selber ist in Bewegung geraten. Neue soziale Bewegungen, Netzwerke, Projektarbeit, Social Entrepreneurs, die Commons-Bewegung, das Dr\u00e4ngen bislang nicht repr\u00e4sentierter sozialer Gruppen an die \u00d6ffentlichkeit oder auch die verst\u00e4rkte internationale&nbsp; Kooperation ver\u00e4nderten Organisationen und die Haltung der Beteiligten in Verwaltung, Zivilgesellschaft oder Politik zu B\u00fcrgerbeteiligung. Die gro\u00dfen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte \u2013 Internet und Globalisierung \u2013 scheinen hier sowohl inklusiv als auch fragmentierend zu wirken, mit weit reichenden Konsequenzen f\u00fcr die Beteiligung aktiver B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<\/p>\n\n\n\n<p>So ist die Zivilgesellschaft, vertreten durch ihre Organisationen heutzutage wichtiger denn je f\u00fcr das gro\u00dfe Ganze. Andererseits ist sie auch mehr denn je darauf angewiesen, dass neue B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger den Weg ins Engagement finden. Erschwerend kommt hinzu, dass manche Teile der Bev\u00f6lkerung sich von der Idee des demokratischen Engagements verabschiedet zu haben scheinen, andere wiederum bislang nicht ihrer Bedeutung entsprechend in den einflussreichen Teilen organisierten Zivilgesellschaft repr\u00e4sentiert sind &#8211; wie Migrantinnen oder Migranten oder Menschen mit geringem Bildungsgrad. &#8222;Engagement-Bildung&#8220; k\u00f6nnte hier unterst\u00fctzen und bietet viele Potenziale. Allerdings verstehe ich hierunter etwas anderes als klassische politische Bildung oder das Vorstellen einzelner NGOs auf sogenannten M\u00e4rkten der M\u00f6glichkeiten. Ein moderner Engagement-Bildungsbegriff setzt bei den Kompetenzen der Menschen an und begreift das Engagement selber als einen (idealerweise lebenslangen) Lernprozess.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn NGOs sich selbst aus dieser &#8222;didaktischen&#8220; Perspektive reflektieren, wenn mehr Kooperation zwischen NGOs, Wirtschaft und Bildungsanbietern initiiert w\u00fcrde und neue kreative Programme als Ergebnis dieser Kooperation entwickelt w\u00fcrden, k\u00f6nnte Engagement-Bildung sehr viel bewirken.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kompetenzen f\u00fcr Initiative und Empowerment<\/h2>\n\n\n\n<p>Nichtregierungsorganisationen, au\u00dferschulische politische Bildung und anderen Vermittlern zwischen Staat und B\u00fcrger\/innen kommen wichtige Rollen zu. Die B\u00fcrgergesellschaft befindet sich offenkundig in einem Ver\u00e4nderungsprozess, an dessen Ende sie ihrer gestiegenen Relevanz entsprechend auch weiterhin zu einer lebendigen demokratischen Kultur beitragen soll. Diesen Wandlungsprozess kann b\u00fcrgerschaftliche Bildung auf individueller, Gruppen- und Institutionsebene unterst\u00fctzen, so dass dieser Wandel bewusst, demokratisch und inklusiv mit ihr gestaltet werden kann. Doch wie kann diese Unterst\u00fctzung aussehen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Orientierung auf den individuellen Kompetenzgewinn<\/h2>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst geht es um die St\u00e4rkung <em>demokratischer Handlungskompetenz der einzelnen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<\/em> Wenn man den Begriff der Kompetenz ernst nimmt, dann steht die F\u00e4higkeit des Einzelnen im Vordergrund, sich proaktiv, selbstbewusst, frei und gemeinsam mit anderen in \u00f6ffentlichen Angelegenheiten Geh\u00f6r zu verschaffen und sich in Entscheidungsprozesse \u00fcber die gemeinsamen Ressourcen einzubringen. Wissen, Haltungen, methodisches Wissen und die Arbeit an den pers\u00f6nlichen Kompetenzen gehen hier Hand in Hand. Bildungsangebot e m\u00fcssen sich demzufolge daran messen lassen, ob sie aus Sicht ihrer Teilnehmen den n\u00fctzlich und anwendbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zentrum steht die Vorstellung, dass jeder B\u00fcrger und jede B\u00fcrgerin die F\u00e4higkeit in sich tr\u00e4gt, erfolgreich zum Gemeinsamen beizutragen \u2013 sei es als Initiator\/innen, als Unterst\u00fctzer\/innen oder als freiwillige Mitwirkende. Die Arbeit an den individuellen Kompetenzen der Menschen dient in diesem Sinne zuv\u00f6rderst der Unterst\u00fctzung von Eigeninitiative. Dazu geh\u00f6rt direkt die eigene F\u00e4higkeit zu kreativem Handeln zu entdecken, der eigenen Vision auf die Spur zu kommen und gemeinsam mit anderen zu handeln.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lernr\u00e4ume f\u00fcr Engagement<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein solches Lernen wird erm\u00f6glicht, indem R\u00e4ume zur Erfahrung der eigenen Selbstwirksamkeit geschaffen werden und indem die Verbindung von pers\u00f6nlicher Entwicklung, gesellschaftlicher Wirkung und gemeinsame Kooperation im Verlauf reflektiert werden kann. Eine solche F\u00f6rderung von Eigeninitiative ist ein Empowerment-Prozess.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den einzelnen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern k\u00f6nnen auch die zivilgesellschaftlichen Organisationen ihre \u00bbBeteiligungskultur\u00ab von einer solchen didaktischen Perspektive aus reflektieren und sich als einen Raum f\u00fcr demokratisches Lernen begreifen. Sie sind de facto ein wichtiger Raum f\u00fcr proaktive B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und haben auch eine Verantwortung der Gesellschaft gegen\u00fcber. Sie k\u00f6nnen \u00bbBeteiligungsr\u00e4ume\u00ab verbessern, Demokratielernen erm\u00f6glichen und die Voraussetzungen f\u00fcr mehr soziale Repr\u00e4sentation und Partizipation schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Innovative, unterst\u00fctzende und begleitende Bildungsangebote k\u00f6nnten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern zum l\u00e4ngerfristigen Engagement motivieren und damit den Organisationen erm\u00f6glichen, dass sich auch in einigen Jahren Menschen finden, die sich der Komplexit\u00e4t \u00f6ffentlicher Beteiligungsverfahren (gerne) aussetzen. So k\u00f6nnten auch Anreize f\u00fcr neue Mitwirkende geschaffen werden, die die soziale Vielfalt der Gesellschaft repr\u00e4sentieren und mit ihrer Beteiligung die institutionelle Kultur bereichern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kooperation<\/h2>\n\n\n\n<p>Diese neue Bildungsaufgabe kann nicht an einzelne Zust\u00e4ndige delegiert werden. Schulen tun das ihre, etwa indem sie zunehmend das an Schl\u00fcsselkompetenzen orientierte Lernen zunehmend in ihre Bildungspraxis einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Hochschulen haben erkannt, dass \u00bbsoft skills\u00ab und \u00bbsystems thinking\u00ab m\u00f6glicherweise wesentlich sind, um den Weg zu einer erfolgreichen Karriere er\u00f6ffnen. Wenn nun \u00bbCompetences for Democratic Citizenship\u00ab sich im \u00f6ffentlichen Raum als demokratisches Handeln zeigen, wird klar, dass es sich hier um eine gemeinsam geschulterte Kooperationsaufgabe handeln sollte. Denn aus der Kompetenzperspektive ist das Erlernen von Beteiligung ein lebenslanger selbst\u00e4ndig organisierter Prozess, in dem B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger idealerweise m\u00f6glichst viele sich ihnen offenbarende Erfahrungen, Emotionen und Wissensaspekte miteinander verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zentral ist hier die Schl\u00fcsselkompetenz Eigeninitiative. Kooperation zwischen Zivilgesellschaft, Bildungsanbietern und der formalen Bildung k\u00f6nnte innovative Erfahrungsr\u00e4ume schaffen, die die St\u00e4rken der verschiedenen Bildungsfelder kombinieren \u2013 das formale Lernen in Schule, Ausbildung und h\u00f6herer Bildung, das non-formale Lernen in au\u00dferschulischen Bildungsangeboten und das informelle Lernen in Vereinen, Initiativen, am Arbeitsplatz oder im politischen Engagement.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Leistung und das Potenzial der Zivilgesellschaft w\u00fcrde so st\u00e4rker sichtbar und wirksam werden. Deshalb sollten wir nicht nur \u00fcber G8 und PISA-Tests sprechen, wenn wir die Zukunft des Lernens gestalten wollen. Wagen wir mehr Kooperation zwischen formaler Bildung und den anderen ma\u00dfgeblichen Akteuren in \u00fcbergreifend konzipierten, gemeinsamen Lernr\u00e4umen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Initiative \u2013 wof\u00fcr? Entrepreneurship vs. Citizenship?<\/h2>\n\n\n\n<p>St\u00e4rkenorientierung und Perspektiven sollten den Fokus der Diskussion bestimmen, weniger, was die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer \u2013 vorgeblich \u2013 nicht k\u00f6nnen. Auf europ\u00e4ischer Ebene f\u00e4llt jedoch auf, dass das Konzept der Initiative als Bildungsziel fast ausschlie\u00dflich \u00fcber <em>employability<\/em>, die F\u00e4higkeit des Einzelnen in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, verhandelt wird. Im Lichte zunehmend schrumpfender demokratischer R\u00e4ume auch in Europa stellt sich die Frage, warum die herausragende Rolle b\u00fcrgerschaftlichen Engagements f\u00fcr die Herausbildung sozialen Kapitals und f\u00fcr eine friedliche und inklusive demokratische Kultur in Bildungsdebatten weitgehend ignoriert wird. Wir erleben in Br\u00fcssel, wie schleichend der Begriff der demokratischen Bildung durch \u00bbeducation for initiative and entrepreneurship\u00ab umgedeutet wird. Beispielhaft sei nur das bislang letzte Dokument der f\u00fcr Bildung zust\u00e4ndigen Generaldirektion der Europ\u00e4ischen Kommission erw\u00e4hnt: <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/education\/news\/20171411-strengthening-european- identity-through-education-and-culture_en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Strengthening European Identity through Education and Culture<\/a>. In Stra\u00dfburg, beim Europarat wird allerdings grundlegend anders auf die Engagementbildung geschaut: <a href=\"https:\/\/www.coe.int\/en\/web\/edc\/charter-on-education-for-democratic-citizenship-and-human-rights-education\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Charter on Education for Democratic Citizenship and Human Rights Education.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dabei weisen Kompetenzen f\u00fcr den Arbeitsmarkt und f\u00fcr das gesellschaftliche Engagement sehr gro\u00dfe \u00dcberschneidungen auf. Dies bietet uns wiederum die M\u00f6glichkeit, gegebenenfalls vorhandene Vorbehalte zu \u00fcberwinden. Beide Vorstellungen gehen von einem Menschenbild aus, das jeder und jedem die F\u00e4higkeit zu Kreativit\u00e4t und Initiative zubilligt. Beide wollen die \u00c4u\u00dferung dieser den Menschen eigenen Kreativit\u00e4t in ihrem konkreten eigenverantwortlichen und verantwortungsbewussten Handeln f\u00f6rdern. Beide verabschieden sich zunehmend von einem ausschlie\u00dflich an pers\u00f6nlicher Genialit\u00e4t und F\u00fchrungsf\u00e4higkeit orientierten Ausleseideal und r\u00fccken die F\u00e4higkeit zum Erreichen gemeinsamer Wirkung in Gruppen oder Teams in den Vordergrund. In beiden Sph\u00e4ren fordern\u00a0 wissensintensive Prozesse und die Digitalisierung Lernende heraus, sich Neues anzueignen und einen selbstbewussten Umgang mit Information und Technologie zu erlernen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Den Wandel demokratisch gestalten: Civic Competences<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine bildungstheoretische Antwort auf die Herausforderungen der modernen Welt ist die F\u00f6rderung von Schl\u00fcsselkompetenzen, die die allgemeine Handlungsf\u00e4higkeit als aktive\/r B\u00fcrger\/in unterst\u00fctzen. \u00dcber Rahmenwerke, Curricula und Konferenzen und einzelne non-formale Akteure hat sich eine solche Vorstellung durchsetzen k\u00f6nnen. Hier kann beispielhaft auf das <a href=\"http:\/\/deseco.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OECD-Schl\u00fcsselkompetenzen-Modell<\/a> verwiesen werden, oder auf die auf EU-Ebene benutzten acht <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/education\/policy\/school\/competences_en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Key Competences for Lifelong Learning<\/a>, die momentan \u00fcberarbeitet werden oder die Vorstellung des <em>lebenslangen Lernens<\/em>. Die Idee ist, das systemische Denken der B\u00fcrger\/innen zu f\u00f6rdern und sie f\u00fcr den Nachvollzug und das Mitgestalten komplexer Abl\u00e4ufe und Prozesse zu qualifizieren \u2013 in Betrieb, Schule aber auch in Zivilgesellschaft und Staat. Diese schon gereiften Konzepte der Bildungsmodernisierung scheinen relevanter denn je zu sein. Leider ist es noch nicht gelungen, das S\u00e4ulendenken in der Bildungslandschaft zu \u00fcberwinden. Wenn Bildungspolitiker\/innen \u00fcber Lernen sprechen, meinen sie nicht selten lediglich das Lernen in der Schule oder Berufsschule.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei haben Zivilgesellschaft und andere Anbieter der Erwachsenenbildung (zu denen zunehmend auch zivilgesellschaftliche Organisationen geh\u00f6ren) wesentliche Beitr\u00e4ge zum Kompetenzgewinn der Bev\u00f6lkerung geleistet. Der Gedanke, neue Bildungsr\u00e4ume zu schaffen und Kooperation zwischen ihnen in lebenslanger Perspektive zu f\u00f6rdern, ist nicht neu, wird praktisch auch umgesetzt, aber oft unbewusst oder halbherzig und jenseits der politisch gesetzten Bildungsstrategien. Neben Lobbyarbeit k\u00f6nnen hierbei Projekte wie Competendo helfen, die diesen Gedanken in Handb\u00fcchern, Tools und Konzepten weiter entwickeln und eine offene Plattform angesiedelt zwischen Theorie, Bildungsanbietern und Zivilgesellschaft bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrungsr\u00e4ume f\u00fcr Initiative finden wir in freiwilligem Engagement in Organisationen und Initiativen, im Beruf oder in Parteien. Es kommt darauf an, das Potenzial zu sehen, das sich durch ihre Verkn\u00fcpfung bietet. So k\u00f6nnen sich M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen, die Idee des Engagements und der Beteiligung weiter zu popularisieren und zu vertiefen \u2013und damit unsere demokratische Kultur insgesamt widerstandsf\u00e4higer zu machen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Dieser Artikel ist eine leicht gek\u00fcrzte und ver\u00e4nderte Version des im eNewsletter des Netzwerks B\u00fcrgerbeteiligung 04\/2017 ver\u00f6ffentlichten Beitrags: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-buergerbeteiligung.de\/informieren-mitmachen\/beitraege-themenschwerpunkte\/einzelansicht-beitraege-themenschwerpunkte\/article\/initiative-fuer-gesellschaftliches-engagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesellschaftliches Engagement und demokratisches Handeln als Bildungsaufgabe<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zuge der partizipativen Revolution, der sozialen und \u00f6konomischen Deregulierung, dem Aufkommen neuer sozialer Bewegungen und dem damit verbundenen Aufstieg der Zivilgesellschaft zu einem wesentlichen Akteur in gesellschaftlichen Diskursen und Entscheidungsprozessen hat sich die Beziehung zwischen Staat und Zivilgesellschaft neu justiert. 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