{"id":3561,"date":"2023-10-20T09:30:38","date_gmt":"2023-10-20T07:30:38","guid":{"rendered":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/?p=3561"},"modified":"2024-03-14T06:47:06","modified_gmt":"2024-03-14T05:47:06","slug":"lehren-und-lernen-mit-digitaler-software-worauf-kommt-es-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/civilresilience.net\/de\/lehren-und-lernen-mit-digitaler-software-worauf-kommt-es-an\/","title":{"rendered":"Lehren und Lernen mit digitaler Software \u2013 p\u00e4dagogische und politische Kriterien."},"content":{"rendered":"\n<p>In diesem Jahr feiern wir zehn Jahre Neuland. 2013 sprach die damalige Bundeskanzlerin, Angela Merkel, ihren ber\u00fchmt gewordenen Satz aus. Die digitale Transformation drang damals f\u00fcr alle immer sichtbarer in die gesellschaftliche Breite vor. Zehn Jahre Neuland hei\u00dft 2023, wir haben insgesamt mehr Digitalisierungserfahrung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Postdigitalit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Dem Neu-Narrativ steht eine Haltung gegen\u00fcber, die anerkennt, dass Digitalisierung bereits seit Jahrzehnten Teil unseres Alltags ist. Wir leben l\u00e4ngst in einer \u201eneuen\u201c Gesellschaft, wenn wir auch heute besser verstehen, worauf ihre fr\u00fchen Theoretiker wie Manuel Castells (Netzwerkgesellschaft), Nicholas Negroponte (\u201ewie Luft und Trinkwasser werden wir das Digitale nur in seiner Abwesenheit wahrnehmen, nicht in seiner Gegenwart\u201c; Negroponte, 1998) oder Marc Weiser (der die Vision des \u201eUbiquitous Computing\u201c beschreibt, Weiser 1991) hinaus wollten. Die Transformation findet nun in der Breite verschiedener gesellschaftlicher Sektoren und Politikfelder statt: Netzausbau, Grenzregime, Fake news, Landwirtschaft, Smart Cities, Strafverfolgung, Gesundheitsdaten, Mobilit\u00e4t, Energie, Arbeitspl\u00e4tze, Bildungsdigitalisierung, Wettbewerbspolitik\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff \u201ePostdigitalit\u00e4t\u201c wurde entwickelt, um die Dichotomie von analog und digital zu \u00fcberwinden und lieber auf die \u00dcberlagerungen der beiden Dimensionen zu fokussieren, annehmend, dass beide einander bedingen. Wenn sich Politik, Sozialleben, Wirtschaft, Kultur und die Digitalisierung bedingen, dann m\u00fcssen wir verstehen lernen, wie sich die genannten Bereiche ver\u00e4ndern und gleichzeitig \u00fcberlegen, wie wir Digitalisierung gestalten wollen. Dadurch r\u00fcckt ein reflexiver Blick auf Technologie, die Frage nach ihren sozialen kulturellen und wirtschaftlichen Zielen und Auswirkungen ins Blickfeld \u2013 durchaus im bewussten Gegensatz zur Digitalrhetorik der Technologieunternehmen: <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>Postdigitalit\u00e4t integriert \u201eein \u201aVerantwortlichmachen\u2018 des Digitalen, hinter die Versprechungen der instrumentellen Effizienz schauen wollend, nicht ihr Ende fordernd, eher ein kritisches Denken \u00fcber den sehr realen Einfluss dieser zunehmend das soziale Leben durchdringenden Technologien etablierend.&#8220;<\/p><cite>Jandri\u0107 et al., 2018, S. 895<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>In anderen Worten: Postdigitalit\u00e4t schaut kritisch und reflexiv auf die Transformation, lehnt Digitalisierung aber nicht ab. <\/p>\n\n\n\n<p>Aus dieser Perspektive lassen sich zwei Schl\u00fcsse ziehen. Erstens, Lernen in Bezug zur Digitalisierung muss <strong>holistischer und reflexiver<\/strong> werden. Neben dem Lernen <strong>mit<\/strong> Technologie auch das Lernen <strong>\u00fcber<\/strong> die Digitalisierung einbeziehen, sowie das Lernen <strong>f\u00fcr<\/strong> die Digitalisierung, die die Lernenden als B\u00fcrger:innen anstreben (Oberosler et al., 2021). <\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens, weil unser Fokus immer noch stark auf dem Lernen <strong>mit<\/strong> Technologie liegt (und dem nachvollziehenden Anwenden-k\u00f6nnen von Software, Diensten und Hardware), m\u00fcssen P\u00e4dagog:innen <strong>Technologie bewerten<\/strong> k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich ist jede Entscheidung f\u00fcr eine konkrete L\u00f6sung, vom kleinen Tool bis zur gro\u00dfen Plattform, eine Entscheidung gegen eine andere Option. Unterschiedliche Interessen stehen hinter den jeweiligen Tools und Services. Au\u00dferdem bestimmen die Auswahl eines Tools und die Art und Weise, wie es p\u00e4dagogisch genutzt wird,  ma\u00dfgeblich seine \u00f6konomische, kulturelle, p\u00e4dagogische &#8211; und da wir in einer Demokratie leben \u2013 demokratische Wirkung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vers\u00f6hnung von Zweck und Mittel: Kritierien<\/h2>\n\n\n\n<p>Dem schlichten Gedanken folgend, dass man Demokratiebildung nicht auf autorit\u00e4re Weise vermitteln kann, weil Methoden\/Instrumente im Widerspruch zu den Zielen stehen, sollte man doch eigentlich f\u00fcr die kritische politische Bildung des Digitalen schlie\u00dfen, dass diese Tools und Dienste ben\u00f6tigt, die nicht &#8222;einfach funktionieren&#8220; m\u00f6gen, sondern den aus dem kritischem Denken der P\u00e4dagog:innen und Lernenden resultierenden  Kriterien gen\u00fcgen. Es w\u00e4re in diesem Sinne besser, wenn Tools und Dienste zur Mitgestaltung einladen, die Rechte ihrer Nutzer:innen respektieren, anpassbar w\u00e4ren oder alle verstehen k\u00f6nnten, wie sie funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Pr\u00e4ferenz f\u00fcr digitale Software und Plattformen treffen Bildner:innen <strong>Struktur- und Wettbewerbsentscheidungen <\/strong>und bestimmen so selbst die Entwicklungspfade der Digitalisierung mit. Ein Engagement f\u00fcr Open Source, FOSS und nicht zentralisierte L\u00f6sungen ist Teil einer gr\u00f6\u00dferen politischen Strategie zur St\u00e4rkung von Open Source, f\u00fcr digitale Souver\u00e4nit\u00e4t, Interoperabilit\u00e4t, f\u00fcr ein Internet-\u00d6kosystem, dass auch in Zukunft ein Ort f\u00fcr viele verschiedener Akteur:innen ist und durch Diversit\u00e4t und Wettbewerb gekennzeichnet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem gilt der Grundsatz, dass auch im Digitalen\/mit dem Digitalen R\u00e4ume f\u00fcr politische Bildung geschaffen werden, die <strong>Rechte und demokratische Prinzipien<\/strong> wertsch\u00e4tzen. Dabei geht es nicht allein um Datenschutz, auch um die Privatsph\u00e4re, den freien Zusammenschluss, Mitgestaltung, Eigentum (an den eigenen Daten), Gesundheit und Wohlbefinden und weitere&#8230;   <\/p>\n\n\n\n<p>Desweiteren zeigt uns der aktuell unkritische Umgang mit <strong>ChatGPT und generativer KI<\/strong> aktuell, dass Lernen <strong>mit<\/strong> Technologie nicht ohne das Lernen <strong>\u00fcber<\/strong> die Funktionsweisen und Interessen hinter diesen m\u00e4chtigen Instrumenten funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zuletzt f\u00fchren uns Tools und Plattformen immer wieder vor Augen, dass sie nicht prim\u00e4r aus einer p\u00e4daggischen Perspektive entwickelt wurden. Umso wichtiger, dass Bildner*innen didaktisch-p\u00e4dagogische Anforderungen formulieren k\u00f6nnen und <strong>kompetente fachliche Entscheidungen<\/strong> treffen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Initiative <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/unblackthebox.org\/\" target=\"_blank\">Unblack the Box<\/a> entwickelte die entsprechenden Kritierien bezogen auf die p\u00e4dagogische Dimension wie auf das Verstehen der Funktionsweise. Mit dem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/unblackthebox.org\/materialien-ergebnisse-alt\/edtechreflektor\/\" target=\"_blank\">EdTechReflektor<\/a> gestaltete sie ein vielversprechendes Reflexionstool, das P\u00e4dagog:innen und Lernenden bei ihren Entscheidungen helfen kann.<\/li>\n\n\n\n<li>In der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/competendo.net\/en\/Apps_and_Tools\" target=\"_blank\">Digital Toolbox Competendo<\/a> empfehlen wir die vorgestellten Ressourcen entlang der Kritierien Openness (Free and Open Source Software, offene Lizenzen wie Creative Commons), Diskretion\/Nicht-Monetarisierung, sowie Non-profit. <\/li>\n\n\n\n<li>Die p\u00e4dagogischen Kritierien ergeben sich aus der Bildner:innen-Perspektive. Oft legen diese nicht nur ein Abw\u00e4gen zwischen verschiedenen digitalen Tools nahe, sondern auch, inwieweit ein konkretes Tool den Lernprozess \u00fcberhaupt verbessert. Im Digitalen insbesondere mit einem kritischen Blick auf Gamifizierung und Pr\u00e4ferierung von &#8222;playfulness&#8220;, St\u00e4rkung der Lernenden in der aktiven Rolle (anstatt sie nur als &#8222;user&#8220; zu addressieren), St\u00e4rkung ihrer F\u00e4higkeit, selbstbestimmt mit Tools umgehen zu k\u00f6nnen&#8230;<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Austausch in der formalen und non-formalen politischen Bildung \u00fcber p\u00e4dagogische und soziale Kriterien und Anforderungen an Technologie w\u00e4re w\u00fcnschenswert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Werkzeugkoffer statt Werkzeugplattform<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine postdigitale Perspektive erkl\u00e4rt auch, warum Dinge nicht &#8222;einfach funktionieren&#8220;. Selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcrde das Anbringen einer Wandlampe in einer neuen Wohnung einfacher vonstatten gehen, wenn die Baufirma die L\u00f6cher f\u00fcr Lampenbefestigungen schon vor unserem Einzug vorgebohrt oder vorbereitet h\u00e4tte. Wenn die Wandfarbe schon aufgetragen ist und es eine m\u00f6blierte Grundaustattung gibt. Das entspr\u00e4che einer Plattformstrategie, viele Nutzungszenarien zu antizipieren und ein schnelles, m\u00f6glichst intuitives Erlebnis zu erm\u00f6glichen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits, w\u00fcrde dann verboten, an anderen als den vorgegebenen Stellen bohren. Es w\u00e4re nicht gestattet, seinen eigenen Farbgeschmack auf die Wand zu bringen, statt des Apfelgr\u00fcns oder Fensterblaus aus dem Baukasten. Die meisten Menschen haben gute Gr\u00fcnde f\u00fcr ihren Wunsch nach der Freiheit, ihre Wohnung nach eigenem Geschmack und eigenen Bed\u00fcrfnissen einzurichten, <\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Bild zeigt die Vorz\u00fcge, selbst gestalten zu k\u00f6nnen, aber auch dessen Nachteile. Wer seine Freiheit aussch\u00f6pfen will, muss sich um sie bem\u00fchen. Insbesondere rechtesenstive, kollaborativ entwickelte und anpassbare digitale Tools funktionieren oft nicht vergleichbar einfach wie die vorgebohrten und vormontierten L\u00f6sungen. Sei es, weil hinter ihnen nicht das Metadatenwissen und Kapital gro\u00dfer inverstorengetriebener Plattformen steht, das schnelles Reagieren auf die Nachfrage erm\u00f6glicht sowie das ebenso schnelle und effektive Ausliefern von Ver\u00e4nderungen Oder weil der Fehler das einzigartige Merkmal ist: Man kann und darf diese Software anpassen und sie sogar f\u00fcr andere als die intendierten Zwecke recht frei einsetzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht erleben wir auch gerade, dass das gro\u00dfe Versprechen der Plattformen \u2013 wenn Ihr unsere Skalierung akzeptiert, erm\u00f6glichen wir im Gegenzug reibungsloses Funktionieren \u2013 sich immer weniger oft einl\u00f6st. Gerade im p\u00e4dagogischen Einsatz kann man oft bemerken, dass sie oft nicht f\u00fcr eine kreative, flexible oder horizontale Form der Zusammenarbeit entwickelt wurden. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Einsatz des Digitalen in der Bildung lie\u00dfe sich fragen, ob P\u00e4dagog:innen nicht auch bei der digtalen Bildung lernen sollten, sich eines <strong>Werkzeugkoffers zu bedienen<\/strong>. Montieren, basteln, h\u00e4mmern, schleifen. Verf\u00fcgbare Materialien experimentell nutzen, statt immer nur auf  Halbfertigprodukte oder fertige L\u00f6sungen angewiesen sein zu m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-pale-pink-background-color has-text-color has-background\"><br>Die Entscheidung f\u00fcr eine Plattform oder ein Tool ist eine politisch-wirtschaftliche Positionierung zur Digitalisierung, ob bewusst oder unbewusst. <br><br>Insbesondere die politische Bildung mit ihrem Anspruch an kritisches Denken sollte daraus Schl\u00fcsse ziehen. <br><br>Kriterien, die sie an sich selbst stellt &#8211; keine demokratische Bildung ohne demokratische Grundprinzipien im Bildungsprozess &#8211; m\u00fcssen auf die Bildungsorganisation und ihre Instrumente\/Arbeitsmittel \u00fcbertragen werden.<br><br>Politische Bildung muss einen konstruktiven Beitrag zur Vielfalt im Internet-\u00d6kosystem leisten, sowie die unabh\u00e4ngige Seite der Software und Hardwareproduktion st\u00e4rken, insbesondere FOSS und OSS. <br><br>Sie muss ausprobieren, wie man bessere Dinge zum besseren Funktionieren bringt.<br><br>-> Von den Entwicklern von offener und freier Software lernen: Mehr kreative  Zusammenarbeit f\u00fcr demokratischere und rechtebewusstere Tools!<br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"280\" src=\"https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/bukopb23-700x280.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3562\" srcset=\"https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/bukopb23-700x280.png 700w, https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/bukopb23-400x160.png 400w, https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/bukopb23-768x307.png 768w, https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/bukopb23-800x320.png 800w, https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/bukopb23.png 1240w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser Text geht auf den <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/veranstaltungen\/reihen\/bundeskongress-politische-bildung\/523433\/lehren-und-lernen-mit-digitaler-software-worauf-kommt-es-an\/\" target=\"_blank\">Workshop Lehren und Lernen mit digitaler Software \u2013 worauf kommt es an?<\/a> beim <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/veranstaltungen\/reihen\/bundeskongress-politische-bildung\/515422\/15-bundeskongress-politische-bildung-2023\/\" target=\"_blank\">Bundeskongresss Politische Bildung<\/a> in Weimar zur\u00fcck, der am 3.November 2023 stattfand. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Mit Sigrid Hartong, Professorin f\u00fcr Soziologie an der Helmut-Schmidt-Universit\u00e4t Hamburg mit dem Forschungsschwerpunkt &#8222;Digital Education Governance&#8220;Leitung des Projekts <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/smasch.eu\" target=\"_blank\">SMASCH<\/a> und Gr\u00fcnderin der Initiative <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/unblackthebox.org\" target=\"_blank\">Unblack the Box<\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li>Nils Eyk Zimmermann, Programmmanager, Koordinator, Berater und Autor f\u00fcr politische Bildung, digitale Transformation, aktive B\u00fcrgerschaft, Zivilgesellschaft. <\/li>\n\n\n\n<li>Moderation: Philine Janus (Kooperative Berlin\/<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/werkstatt.bpb.de\" target=\"_blank\">werkstatt.bpb<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h2>\n\n\n\n<p>Castells, M. (2001). <em>Die Netzwerkgesellschaft. Das Informationszeitalter: Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur.<\/em> Leske+Budrich: Opladen<\/p>\n\n\n\n<p>Jandri\u0107, P.; Knox, J.; Besley, T.; Ryberg, T.; Suoranta, J. &#038; Hayes, S. (2018) Postdigital science and education, <em>Educational Philosophy and Theory<\/em>, 50:10, 893-899, <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/00131857.2018.1454000\">https:\/\/doi.org\/10.1080\/00131857.2018.1454000<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Negroponte, N. (1998, Dec. 1). Beyond digital. <em>Wired<\/em>,12. Retrieved 2023\/09\/20, from <a href=\"https:\/\/www.wired.com\/1998\/12\/negroponte-55\/\">https:\/\/www.wired.com\/1998\/12\/negroponte-55\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Oberosler, M; Rapetti, E.; Zimmermann, N. (Hg.) (2022). <em><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/competendo.net\/en\/Learning_the_Digital\" target=\"_blank\">Learning the Digital<\/a>.<\/em> Mit Beitr\u00e4gen von G. Pirker, I. Carvalho, G. Briz, V. Vivona. Competendo Facilitator Handbook, Br\u00fcssel: DARE &#8211; Democracy and Human Rights Education in Europe.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser, M. (1991). The Computer for the 21st Century. <em>Scientific American<\/em> 09\/1991; 94-104.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Jahr feiern wir zehn Jahre Neuland. 2013 sprach die damalige Bundeskanzlerin, Angela Merkel, ihren ber\u00fchmt gewordenen Satz aus. Die digitale Transformation drang damals f\u00fcr alle immer sichtbarer in die gesellschaftliche Breite vor. Zehn Jahre Neuland hei\u00dft 2023, wir haben insgesamt mehr Digitalisierungserfahrung. 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