{"id":268,"date":"2018-04-14T10:20:50","date_gmt":"2018-04-14T10:20:50","guid":{"rendered":"http:\/\/civilresilience.net\/?p=268"},"modified":"2022-01-06T14:15:21","modified_gmt":"2022-01-06T13:15:21","slug":"kreativkompetenz-bedingungslos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/kreativkompetenz-bedingungslos\/","title":{"rendered":"Kreativkompetenz &#8211;  Gedanken zu einem \u00f6konomisierten Begriff."},"content":{"rendered":"\n<p><i>Sollen unsere Kinder vom LEGO-Mann oder von Hannah Arendt lernen?<\/i><\/p>\n\n\n\n<p>In froher Eintracht und verbunden im Willen, Europas Bildung zukunftsfest zu machen, sa\u00dfen beim <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/education\/education-summit_de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">European Education Summit<\/a> im Januar 2018 in Br\u00fcssel zwei Bildungsministerinnen und ein Konzernmanager zusammen: Hilde Crevits (Region Flamen in Belgien), Ingrid van Engelshoven (Niederlande) und Tom Hall (LEGO Education International). Schnell waren sie sich einig. Es mangele den europ\u00e4ischen Schulen an der F\u00e4higkeit, ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern Kreativit\u00e4t zu vermitteln. Dabei br\u00e4uchten Europas Unternehmen mehr kreative K\u00f6pfe. Auch politisch steht die Gleichung: je mehr kreative K\u00f6pfe, desto mehr l\u00f6sen sich strukturelle Probleme wie Jugendarbeitslosigkeit, Radikalisierung und technologischer R\u00fcckstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Autor eines Handbuchs zur F\u00f6rderung der Kreativit\u00e4t als F\u00e4higkeit in Europas Jugend, erfreut es einen, wenn man dem Zeitgeist gewisserma\u00dfen das passende Tool in die Wunschbox legen konnte (<a href=\"http:\/\/civilresilience.net\/creativity-handbook-handbook-for-facilitators-and-teachers\/\">N. Zimmermann, M. Gawinek-Dagargulia, E. Leondieva: Creativity Handbook<\/a>). Gleichzeitig irritiert es, dass so Viele mit so unterschiedlichen Motiven die Kreativit\u00e4t der Jugend f\u00f6rdern &#8211; vor allem als Rohstoff sch\u00fcrfen wollen. Sind wir geboren, um frei zu sein und uns die Welt um ihrer Selbst Willen kreativ anzueignen, oder um unser kreatives Potenzial zu aktivieren? F\u00fcr wen und was eigentlich? Wohin f\u00fchrte uns die totale kreative Gesellschaft, mit kreativen Schulen, kreativen St\u00e4dten und kreativer Buchhaltung?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image wp-image-285 size-medium\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Creativity-book-cover-213x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-285\"\/><figcaption>Mehr zu Kreativit\u00e4t als Kompetenz und wie man sie bei Einzelnen und in Gruppen f\u00f6rdern kann: <a href=\"http:\/\/civilresilience.net\/creativity-handbook-handbook-for-facilitators-and-teachers\/\">Creativity Handbook<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Aus empirischer Sicht kann man an der Aussage zweifeln, dass Europas Jugend zu unkreativ f\u00fcr die Zukunft sei. Vermutlich stieg im Laufe der letzten 50 Jahre das allgemeine Kreativit\u00e4tsniveau konstant an. Klar, es gibt Defizite in Schulen, Kreativit\u00e4t zu f\u00f6rdern, aber vor allem gibt es da Probleme in den Unternehmen, wenn man Arbeit als Teil lebenslangen Lernens begreifen mag, im lebenslang relevanten Teil des Bildungssystems. Hand aufs Herz, Tom Hall: Zu wie vielen Anteilen will LEGO an seinen Plastikgie\u00dfstra\u00dfen <i>kreative<\/i> oder <i>zuverl\u00e4ssige<\/i> Arbeiter? Ist die Unternehmensorganisation weit genug, den Kulturwandel tragen zu k\u00f6nnen? Gilt das auch f\u00fcr das gesamte Unternehmen und seine Zuliferunternehmen oder nur f\u00fcr die europ\u00e4ische Zentrale? <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kreativit\u00e4t und Konvention<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie w\u00e4re eigentlich ein Europa der entfesselten Kreativit\u00e4t? Jede Arbeiterin, jeder B\u00fcroangestellte w\u00fcrde mit unorthodoxen L\u00f6sungen ordentlich Staub aufwirbeln. Organisationen, Unternehmen und Parteien w\u00fcrden in eine gro\u00dfe Krise geraten, wenn die Masse der Mitarbeitenden mindestens so kreativ ist wie die, die durch die M\u00fchlen der institutionellen Konditionierung gegangen sind. Wollen wir das wirklich?<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits ist die Vorstellung kreativer Organisationen ein moderner Traum. Aber die Theorie sozialer Systeme zeigt, dass Systeme und Organisationen dazu neigen, sich intern zu schlie\u00dfen und <i>selbstreferentiell<\/i> ihren Sinn und ihren <i>modus operandi<\/i> entwerfen. Die \u00d6ffnung nach au\u00dfen zum Zwecke der Neusch\u00f6pfung war und ist stets <i>Minderheiten<\/i> zugedacht &#8211; disruptiven Chefs, der Jugend, den Intellektuellen, den K\u00fcnstlern, aber selten der Mehrheit. Letztlich haben wir Angst vor einer disruptiven (also zerst\u00f6rerischen) Masse. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff &#8220;Normalo&#8221; kommt von &#8220;Norm&#8221;. Die Geschichte der Normung lehrt uns, dass Normierung und Neusch\u00f6pfung zusammenh\u00e4ngen. Die scheinbar unkreative DIN-A4-Anstalt erm\u00f6glichte kreativit\u00e4tsbasierte Innovation &#8211; Entwicklung ist auch im Sozialen ein dialektischer Prozess der Infragestellung und der Normung, der Folge von Chaos auf Ordnung. Demzufolge sind Zweifel angebracht, ob die Minister und der LEGO-Manager wirklich im Auge gehabt haben, die guten alten Grundlagen ihrer Ordnung in den M\u00fclleimer zu werfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Focault lachte aus dem Philosophenhimmel, falls sie es ernst meinten &#8211; Minister, die nicht mehr ordnen, wozu sind sie denn da? Unternehmen, die ihre Arbeitnehmer nicht mehr konditionieren und kontrollieren? Dann w\u00fcrde ja die Gewerkschaft die Macht \u00fcbernehmen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wozu kreativ sein?<\/h2>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist unser Interesse an Kreativit\u00e4t zweckgeleitet. Lego-Manager haben immer auch h\u00f6here Produktivit\u00e4t ihrer Mitarbeiter*innen und gr\u00f6\u00dfere Effizienz der Abl\u00e4ufe im Sinn. Das Interesse der Bildungsminister wird aktuell nicht zuletzt von der Angst vor (Jugend-)Arbeitslosigkeit getrieben. Kreativit\u00e4t w\u00e4re hier ein neuer Weg: Wenn es keine Jobs gibt, schafft sie euch selbst. Oder: mehr kreative Arbeitnehmer f\u00fchren zu mehr Wachstum und Besch\u00e4ftigung. Aber geht das so einfach, mit ein bisschen mehr Kreativit\u00e4t zu kompensieren was \u00fcber 20 Jahre Wirtschaftspolitik nicht geschafft haben? Dem Ruf nach Kreativit\u00e4t erscheint vor diesem Hintergrund ein wenig Verzweiflung in der Stimme zu liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der reinen Zweckm\u00e4\u00dfigkeit kreativer Bildung leiten die Teilnehmenden in den bildungspolitischen Debatten auch humanistische Werte. Noch vor ein paar Jahrzehnten hatten Eltern ja Grund zur Sorge, wenn Lehrer bemerkten, ihre Kinder seien <i>&#8220;zu kreativ&#8221;<\/i>. Denn was z\u00e4hlte, war: <i>sich einf\u00fcgen, Disziplin zeigen <\/i>und<i> Durchsetzungswillen<\/i>. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive gibt es einige gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr, Kreativit\u00e4t vom Zweck her zu denken. Viele f\u00fchlen, dass unsere Welt in eine politische, \u00f6kologische und \u00f6konomische Krise gerutscht ist, <i>Wachstum 1.0<\/i> geht wohl zu Ende. Weil zu bef\u00fcrchten ist, dass die westliche Produktivit\u00e4t ihre Kinder frisst, keimt die leise Hoffnung, dass Kreativit\u00e4t als <i>Wachstumsmotor 2.0<\/i> fungieren m\u00f6ge. In diesem Sinne will man sie als <em>transformative Kompetenz<\/em> f\u00f6rdern und integriert sie zunehmend in moderne Kompetenzmodelle. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Soziales Leitbild<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch die innere Demokratisierung der Gesellschaft hat ihre Spuren hinterlassen. Sich auf Herkunft oder kulturelle \u00dcberlegenheit zu berufen um den eigenen Status zu rechtfertigen, gilt in gesetzten Kreisen heute als unfair. Man strebt nun eine Chancengesellschaft an und will die b\u00fcrgerliche Utopie von der Meritokratie endlich umsetzen. Kreativit\u00e4t ist hierbei ein passender neuer Leitbegriff, der <i>Leistung<\/i> (&#8220;creare&#8221; f\u00fcr lat. sch\u00f6pfen), <i>Freiheit<\/i> (die der Boden f\u00fcr Kreativit\u00e4t ist) und <i>aktive B\u00fcrgerschaft<\/i> (die der kollektive Prozess der Sch\u00f6pfungskraft vieler ist) zusammenbringt und Gerechtigkeit meritokratisch neudefiniert.<\/p>\n\n\n\n<p>So amalgamieren eine nutzen\u00f6konomische und eine humanistische Weltsicht. Der alte idealistische Glaube an das Individuum wird verbunden mit der relativ neuen Vorstellung, dass alle, vom Migranten bis zum \u00c4rztinnengatten, von der Firmenlenkerin zum M\u00fcllkutscher, gewinnen, wenn jeder seine St\u00e4rken nur zur Geltung bringen m\u00f6ge (also wenn sie \u00fcber wenig \u00f6konomisches Kapital verf\u00fcgen, ihr kreatives Potenzial erschlie\u00dfen). Und am Ende sind \u00f6konomische und b\u00fcrgerliche Selbstverwirklichung eins.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch sollten wir auch fragen, was mit denen geschieht, die vom guten Willen ihrer Mitmenschen abh\u00e4ngig sind. Gestern waren sie arm, weil sie krank waren, weil sie aus der falschen Schicht kamen, weil sie uninspiriert sind, weil sie mal Pech hatten oder dauerhaft haben. Morgen sind sie dann arm, weil sie nicht kreativ genug sind? Soziale Unterschiede und Klassen werden nicht automatisch durch mehr kreative Bildung \u00fcberwunden, gesellschaftliche Herrschaft wird nicht allein durch kreativere F\u00fchrung demokratisiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Ob Kreativit\u00e4t wirklich ein Bildungsideal wird oder nur ein Leitbegriff f\u00fcr Privilegierte h\u00e4ngt davon ab, wie wir kreative Bildung erm\u00f6glichen. Wer Kreativ-sein nur als Methode f\u00fcr mehr Produktivit\u00e4t begreift, limitiert unsere F\u00e4higkeit, L\u00f6sungen f\u00fcr die mit den gro\u00dfen gesellschaftlichen Transformationen verbundenen Herausforderungen zu finden, die au\u00dferhalb kapitalistischer Kategorien zu suchen sind. Um soziale Innovation zu schaffen und um Demokratie, Umwelt und den Kapitalismus zu reparieren, muss kreative Bildung einen weiteren Horizont aufspannen.<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits besteht die Chance, dass \u00fcber mehr soziale Kreativit\u00e4t, die Bedeutung von kulturellem und sozialem Kapital neben dem \u00f6konomischen gest\u00e4rkt wird. Die ehemals aristokratische <i>&#8220;K\u00fcnstlerexistenz&#8221;<\/i>, deren Produktionsmittel im Wesentlichen die eigene Kreativit\u00e4t war, k\u00f6nnte demokratisiert werden. Ehrenamt und Zivilgesellschaft k\u00f6nnten profitieren von mehr Anerkennung von Engagement und Mitgestaltung. Eine Gesellschaft, die sich Gedanken \u00fcber die Organisation des sozialen Zusammenhalts in postindustrieller Perspektive macht, muss breitere sch\u00f6pferische Aktivit\u00e4ten anerkennen als die heutige, auch um die Entwicklung der Demokratie und des Zusammenhalts zu gew\u00e4hrleisten. Kreative Kompetenz w\u00e4re die notwendige F\u00e4higkeit, die Menschen jenseits des industriellen Arbeitsethos nicht in Langeweile und Gleichmut versinken lie\u00dfe, sondern ihnen erm\u00f6glichte, auch jenseits von Werkbank und Gro\u00dfraumb\u00fcro zu sozialer Entwicklung beizutragen, ihrem Trieb zum Handeln zu folgen und daf\u00fcr anerkannt zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kreativit\u00e4t kann aus demokratischer Perspektive auch als ein unsere Freiheit mit konstituierendes soziales Recht betrachtet werden. Jeder und jede sollen kreativ sein d\u00fcrfen, aber nicht m\u00fcssen. So wie es auch OK ist, sich nicht aktiv politisch einzubringen, aber man es jederzeit k\u00f6nnen sollte. Kreativit\u00e4t als Kompetenz enth\u00e4lt die <em>geistige F\u00e4higkeit<\/em>, Dinge zu entdecken, in Frage zu stellen, sie neu zu ordnen und bislang Bew\u00e4hrtes neu zusammenzupuzzeln. Sie enth\u00e4lt auch eine aktive Komponente &#8211; den Drang, etwas Neues zu <em>unternehmen<\/em>. Hannah Arendt beschrieb, dass der Mensch die Quelle der Freiheit sei und die Quelle der menschlichen Freiheit sei dessen F\u00e4higkeit zum sch\u00f6pferischen Handeln: <i>&#8220;Das Wunder der Freiheit liegt in diesem Anfangen-K\u00f6nnen beschlossen.&#8221;<\/i> (<span class=\"reference-text\"><a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.piper.de\/buecher\/denken-ohne-gelaender-isbn-978-3-492-24823-5\" target=\"_blank\">H. Arendt: Denken ohne Gel\u00e4nder \u2013 Texte und Briefe<\/a>; p. 85)<\/span><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">P\u00e4dagogische Perspektive: kreative Spannungsfelder und kreativit\u00e4tsoffene Orte schaffen<\/h2>\n\n\n\n<p>Erm\u00f6glichen wir m\u00f6glichst Vielen, diese F\u00e4higkeit in m\u00f6glichst vielen unterschiedlichen sozialen Rollen zu erwerben &#8211; als Arbeitnehmer*innen, im Ehrenamt oder in ihrem pers\u00f6nlichen Umfeld. Gestalten wir Rahmenbedingungen, die daf\u00fcr g\u00fcnstig sind, insbesondere durch kreativit\u00e4tsoffene Orte: Unternehmen, die kritisches und divergentes Denken in allen Ebenen der Hierarchie f\u00f6rdern, Bildungseinrichtungen, die kreatives Denken und sch\u00f6pferisches Handeln verkn\u00fcpfen, und Organisationen, die offen f\u00fcr neue Ans\u00e4tze und f\u00fcr Menschen, die andere Ans\u00e4tze repr\u00e4sentieren, sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Das ist nicht zuletzt eine anspruchsvolle p\u00e4dagogische Aufgabe. Denn Kreativit\u00e4t ist ein Denkprozess, der aus divergenten und konvergenten Denken besteht, also in einem Spannungsfeld sich gegen\u00fcberstehender Denkweisen entsteht. Aus der Evolutionsperspektive ist sie das Ergebnis eines Dualismus von &#8220;blinder Variation&#8221; und &#8220;selektiver Beibehaltung&#8221; (blind variation and selective retention; Donald Campbell). Keine H\u00f6henfl\u00fcge ohne Br\u00fcten, keine neue Idee ohne Pause oder Zerstreuung. Keine Innovation ohne Frust, Spa\u00df, Zorn oder andere Emotionen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-281 size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"224\" src=\"http:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Tabletenniscompetendo-700x224.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-281\" srcset=\"https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Tabletenniscompetendo-700x224.png 700w, https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Tabletenniscompetendo-400x128.png 400w, https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Tabletenniscompetendo-768x245.png 768w, https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Tabletenniscompetendo-800x256.png 800w, https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Tabletenniscompetendo.png 1349w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Die verschiedenen Denkzust\u00e4nde innerhalb eines kreativen Prozesses: konvergentes und divergentes Denken treten in eine intensive Interaktion. (Grafik: Slav Georgiev)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Mehr zu Kreativit\u00e4t und wie wir diese f\u00f6rdern k\u00f6nnen: <a href=\"http:\/\/civilresilience.net\/creativity-handbook-handbook-for-facilitators-and-teachers\/\">N. Zimmermann, M. Gawinek-Dagargulia, E. Leondieva: Creativity Handbook: Building connections, drawing inspirations and exploring opportunities as individuals and groups<\/a><\/li><li>Einzelne Exemplare und weitere Hintergrundinformationen beim Autor erh\u00e4ltlich<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sollen unsere Kinder vom LEGO-Mann oder von Hannah Arendt lernen? In froher Eintracht und verbunden im Willen, Europas Bildung zukunftsfest zu machen, sa\u00dfen beim European Education Summit im Januar 2018 in Br\u00fcssel zwei Bildungsministerinnen und ein Konzernmanager zusammen: Hilde Crevits (Region Flamen in Belgien), Ingrid van Engelshoven (Niederlande) und Tom Hall (LEGO Education International). Schnell&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":279,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-268","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-learning"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=268"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}