{"id":92,"date":"2017-10-27T21:07:26","date_gmt":"2017-10-27T21:07:26","guid":{"rendered":"http:\/\/b.civilresilience.net\/?p=92"},"modified":"2018-04-15T12:36:09","modified_gmt":"2018-04-15T12:36:09","slug":"brauchen-wir-civic-competencies-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/civilresilience.net\/en\/brauchen-wir-civic-competencies-2-0\/","title":{"rendered":"Engagement als Schl\u00fcsselkompetenz konsequent f\u00f6rdern: Civic Competencies 2.0"},"content":{"rendered":"<p>Die Idee der aktiven B\u00fcrgerschaft hat im Laufe der letzten Jahrzehnte \u00fcberall in Europa an Einfluss gewonnen. Das Bild der B\u00fcrgerin und des B\u00fcrgers hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr gewandelt. Der &#8220;m\u00fcndige B\u00fcrger&#8221; ist heute Mainstream. Aber die von diesen Engagierten geschaffene Zivilgesellschaft ist in Transformation begriffen. Zum Einen ist unsere Gesellschaft komplexer geworden und zivilgesellschaftliche Organisationen stehen den Entwicklungen oft reaktiv gegen\u00fcber. Zum Anderen muss die Zivilgesellschaft in Zukunft auch diejenigen mehr einbeziehen, die nicht zu den &#8220;\u00fcblichen Verd\u00e4chtigen&#8221; des organisierten B\u00fcrgersinns geh\u00f6ren: Jugendliche, Migrantinnen und Migranten, Menschen unterschiedlicher Bildunggrade. Dies ist eine elementare Bildungsaufgabe, die mehr mit dem Begriff der <em>Engagement-Kompetenz<\/em> als mit dem Wort &#8220;politische Bildung&#8221; beschreibbar ist. Damit ist die F\u00e4higkleit der Einzelnen, sich aktiv, eigenverantwortlich und erfolgreich \u00f6ffentlich einzubringen, beschrieben.<\/p>\n<p>Die Feststellung der durch mehr Engagement-Kompetenzbildung gef\u00fcllten <em>Engagement-L\u00fccke<\/em> m\u00fcsste in Europa eigentlich mindestens eine solche Reaktion hervorrufen wie der &#8220;Skill-Mismatch&#8221; (Jugendliche lernen immer mehr, aber im Beruf wird noch mehr von ihnen verlangt) oder der &#8220;PISA-Schock&#8221;. Denn viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger (nicht nur Juigendliche als die Schw\u00e4chsten in Europas demographischen Gef\u00fcge) drohen heute den Glauben an die demokratische B\u00fcrgergesellschaft zu verlieren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Fortschrittsmotor Partizipation<\/h3>\n<p>Lange galt als fortschrittlich, was Bundespr\u00e4sident Theodor-Heuss \u00fcber den aktiven B\u00fcrger dachte:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIn solchem Sinn ist die Durchsetzung und Gliederung der Nation durch die vielf\u00e4ltigen Selbstverwaltungen nicht nur ein System zur Erweckung des Gemeinsinns, der an das Nahe, Kleine sich bindet, um dadurch in das Gro\u00dfe zu wirken, sondern sie ist auch das Werkzeug der Auslese, die von unten nach oben dr\u00e4ngt und den sozialen Kreislauf mit immer neuen Kr\u00e4ften st\u00e4rkt und erh\u00e4lt.\u201c<\/p>\n<p>Theodor Heuss: Staat und Volk; Betrachtungen \u00fcber Wirtschaft, Politik und Kultur; Berlin 1926; S. 146<\/p><\/blockquote>\n<p>Die B\u00fcrgergesellschaft existiere in einem System der Entwicklung von \u201eGemeinsinn\u201c. Sie liefere dem politischen System die notwendigen \u201eneuen Kr\u00e4fte\u201c und erhalte somit das demokratische Gemeinwesen als eine Art Rohstofflieferant f\u00fcr Institutionenvertrauen und Innovation. Am Ende stehe aber eine Art demokratische Oligarchie, die teils aus der Politik, teils aus den wichtigen Kr\u00e4ften dieses engagierten B\u00fcrgertums besteht. Letztentscheidungskompetenz hat aber nach Heuss jederzeit die Politik.<\/p>\n<p>Nach Jahrzehnten, die den Staaten in West und Ost deutlich machten, dass Einmischung, Gegen\u00f6ffentlichkeit, ja auch Protest, zu mehr Beteiligung f\u00fchren, nach der Entdeckung des \u201em\u00fcndigen B\u00fcrgers\u201c in den 1960er Jahren, beschreibt 2002 die Enquete-Kommission \u201eZukunft des b\u00fcrgerschaftlichen Engagements\u201c des Deutschen Bundestags die Rolle und Funktion des B\u00fcrgers anders:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eB\u00fcrgergesellschaft beschreibt ein Gemeinwesen, in dem die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger auf der Basis gesicherter Grundrechte und im Rahmen einer politisch verfassten Demokratie durch das Engagement in selbstorganisierten Vereinigungen und durch die Nutzung von Beteiligungsm\u00f6glichkeiten die Geschicke des Gemeinwesens wesentlich pr\u00e4gen k\u00f6nnen.\u201c<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/14\/089\/1408900.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p><\/blockquote>\n<figure id=\"attachment_97\" style=\"width: 682px\"  class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-97 size-full\" src=\"http:\/\/b.civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/civic-competencies.jpg\" alt=\"\" width=\"682\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/civic-competencies.jpg 682w, https:\/\/civilresilience.net\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/civic-competencies-400x259.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Erfolgreiches Engagement in der Gesellschaft h\u00e4ngt von der Kompetenz der Einzelnen ab und inwieweit Zivilgesellschaft und Bildung den m\u00fcndigen B\u00fcgrerinnen und B\u00fcrgern einen Rahmen er\u00f6ffnen, in dem sie erfolgreich, im Sinne ihrer Vision und in Gemeinschaft mit anderen handeln k\u00f6nnen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wesentlich pr\u00e4gen \u2013 selbstorganisiert und \u00fcber Beteiligungsmechanismen und Dialoge an den Schnittstellen zwischen Zivilgesellschaft und Staat \u2013 das ist im Wesentlichen die neue Programmatik. B\u00fcrger sind hier nicht mehr nur Unterst\u00fctzer, sie sind Partner des Staats. An manchen Stellen ist der Staat in der Bringschuld \u2013 Transparenz, Schaffung von Beteiligungsm\u00f6glichkeiten. Oft nimmt er sich zur\u00fcck, \u201eModeration\u201c und \u201eDeliberation\u201c ersetzen die Staatsraison von fr\u00fcher.<\/p>\n<h3>Systemrelevanz aktiver B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger<\/h3>\n<p>Auch auf europ\u00e4ischer Ebene ist die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr den aktiven B\u00fcrger gewachsen. In \u201edie Zivilgesellschaft\u201c als die Sph\u00e4re der b\u00fcrgerschaftlichen Selbstorganisation werden viele Hoffnungen gesetzt. Insgesamt zeigt die Politik mehr und mehr Eigeninteresse an funktionierenden Nichtregierungsorganisationen und an aktiven B\u00fcrgern. Man m\u00f6chte B\u00fcrger an die staatlichen Strukturen heranf\u00fchren, als Gegengewicht gegen \u00f6konomischen Lobbyismus f\u00f6rdern, als Experten der Rede und Gegenrede in der Risikogesellschaft nutzen, als Nukleus gesellschaftlicher Solidarit\u00e4t oder Tr\u00e4ger von demokratischen Werten erhalten. Nicht nur aus Idealismus, auch um dem schw\u00e4cher werdenden Wohlfahrtsstaat beim weiteren Funktionieren behilflich zu sein. Wie man das auch bewerten mag \u2013 insgesamt gibt es mehr Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement und mehr Bereitschaft die eigenverantwortliche Selbstorganisation von B\u00fcrgern zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Dort wo es politisch und\/oder regierungsseitig zunehmendes Misstrauen oder Kritik an B\u00fcrgerengagement gibt, sp\u00fcrt man, dass man die Zeit nicht einfach zur\u00fcckdrehen kann. Wer sich einmal emanzipiert hat, l\u00e4sst sich nicht so einfach den Mund verbieten, links wie rechts, in der Mitte und an den Extremen im politischen Spektrum. Hinzu kommt, dass die gro\u00dfen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte &#8211; Internet und Globalisierung &#8211; hier sowohl inklusiv als auch fragmentierend zu wirken scheinen, mit weitreichenden Konsequenzen f\u00fcr die Beteiligung aktiver B\u00fcrger.<\/p>\n<h3>Kerninhalte eines modernen Civic Competence Curriculums<\/h3>\n<p>Insbesondere der politischen Bildung bzw. der Civic Education kommt hierbei eine wichtige Rolle zu. Weil die B\u00fcrgergesellschaft sich offenkundig in einem Transformationsprozess befindet, an dessen Ende sie ihrer gestiegenen systemischen Relevanz entsprechend demokratisch und handlungsf\u00e4hig sein sollte, kann Active Citizenship Education sie auf individueller, Gruppen und Institutionsebene unterst\u00fctzen, dass dieser Wandel bewusst, demokratisch und inklusiv gestaltet werde.<\/p>\n<p>Bildungsangebote k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>Wertsch\u00e4tzend und an den<em> individuellen Kompetenzen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger<\/em> arbeiten, die Eigeninitiative unterst\u00fctzen und die Lernenden bef\u00e4higen, ihre eigene Vision zu entdecken und zu beschreiben.<\/li>\n<li>F\u00fcr <em>Klarheit und mehr Wirkung<\/em> sorgen, indem sie Einzelnen und Gruppen die Sicht auf systemische Zusammenh\u00e4nge erm\u00f6glichen, um ihr Handeln und ihre Wirkung im gro\u00dfen Ganzen der Gesellschaft zu beschreiben.<\/li>\n<li><em>Fairness und Transparenz in der Zivilgesellschaft<\/em> f\u00f6rdern, indem sie demokratische Prinzipien und Beteiligung in der konkreten Engagementpraxis thematisieren. Gerade auch, indem die demokratische Haltung (attitude) des Einzelnen in den Fokus der Bildung r\u00fcckt.<\/li>\n<li><em>Robuste Zivilit\u00e4t<\/em> (T. Garton Ash) als Bedingung demokratischer \u00d6ffentlichkeit entwickeln helfen. Auch unter herausfordernden Bedingungen m\u00fcssen B\u00fcrger couragiert in der Lage sein, friedlich \u00fcber konflikt\u00e4re Angelegenheiten zu reden und zu entscheiden und politische Feindschaft ohne R\u00fcckgriff auf das staatliche Gewaltmonopol in pazifierte Gegnerschaft transformieren k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Den <em>Dialog \u00fcber System- und soziale Grenzen hinweg<\/em> unter zivilgesellschaftlichen und politischen Akteuren anregen. Sie k\u00f6nnen helfen, neue Koalitionen zu schmieden und damit \u00fcberbr\u00fcckendes soziales Kapital zu generieren und Bedingungen f\u00fcr demokratische soziale Innovation schaffen.<\/li>\n<li>B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern helfen, <em>digital kompetent<\/em> zu sein: Sich Kommunikationstechnologie proaktiv anzueignen, Informationen kritisch zu verarbeiten und Digitalisierung der Gesellschaft mitzugestalten.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Engagement als Kompetenz<\/h3>\n<p>Eine bildungstheoretische Antwort auf die Herausforderungen der Moderne ist die Idee von Lernen als etwas, das die <em>Kompetenzen<\/em> des Einzelnen st\u00e4rken soll. Kompetenzen bezeichnen die F\u00e4higkeiten der Einzelnen zum Handeln, die sich aus dem <em>Zusammenspiel ihres Wissens, ihrer Haltungen und ihrer praktischen Fertigkeiten<\/em> ergeben.<\/p>\n<p>Lernen umfasst nach dieser Idee nicht nur das klassisch gepaukte Wissen \u00fcber einen Themenkomplex, sondern auch <em>Erfahrungen, Emotionen, Haltungen oder methodische F\u00e4higkeiten<\/em>. Diese Lernaspekte helfen Menschen, ihre Handlungsf\u00e4higkeit in und f\u00fcr <em>komplexe Situationen<\/em> zu entwickeln. Hier geht es zuv\u00f6rderst um universelle F\u00e4higkeiten wie <em>Eigenverantwortung, Selbststeuerung, Initiative <\/em>oder das<em> Identifizieren von L\u00f6sungswegen<\/em> und das angemessene Beschreiten derselben. Aber auch um das bewusste <em>Aneignen von Werten und Einstellunge<\/em>n und die Anpassung des Handelns als Konsequenz dieser Bewusstwerdung.<\/p>\n<p>Auf die Rolle als B\u00fcrgerin oder B\u00fcrger bezogen bedeutete eine solche Idee kompetenzbasierten Lernens, dass Bildunsgangebote die allgemeine Handlungsf\u00e4higkeit der Lernenden als aktive B\u00fcrger unterst\u00fctzen. Sie verkn\u00fcpfen verschiedene Handlungen und Lerngelegenheiten in Ehrenamt, Beruf oder Schule und legen Wert auf die Transferf\u00e4higkeit des erworbenen Wissens in m\u00f6glichst viele Lebensbereiche. Hier spricht man auch von Schl\u00fcsselkompetenzen (oder key competencies bzw. transversal competencies).<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr das Mainstreaming dieser Idee ist das auf EU-Ebene 2006 verabschiedete Modell der acht <em>Key Competencies for Lifelong Learning<\/em>. Auch die Vorstellung des <em>lebenslangen Lernens<\/em> um in der Wissensgesellschaft zu bestehen, ist ein in den 60er Jahren in Ost und West in Angriff genommenes Meta-Projekt. Die Idee ist hier, das systemische Denken der B\u00fcrger zu f\u00f6rdern und sie f\u00fcr den Nachvollzug und das Mitgestalten komplexer Abl\u00e4ufe und Prozesse zu qualifizieren \u2013 in Betrieb, Schule aber auch im Staat. Diese schon gereiften Konzepte der Bildungsmodernisierung scheinen relevanter denn je zu sein. Ihre nur halbherzig implementierten Teile m\u00fcssen sich nun unter den neuen Bedingungen beweisen.<\/p>\n<h3>Employability schl\u00e4gt Engagement-Kompetenz<\/h3>\n<p>Die Idee der Engagement-Kompetenz geh\u00f6rt leider zu diesen str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigten Teilen. In Zeichen von Radikalisierung, Jugendarbeitslosigkeit, dem Verlust etablierter Institutionen an Bindungskraftf\u00fcr die Jugend ger\u00e4t man heute politisch in Aktionismus. Man kultiviert einen instrumentellen Blick auf <em>Bildung als PISA-Maschine, Antiradikalisierungstool oder Arbeitslosigkeitsverhinderungsma\u00dfnahme<\/em>. Aber kann das gelingen? Schlie\u00dflich w\u00e4re es vermessen, anzunehmen, die Jugendlichen heute k\u00f6nnten sich die\u00a0 Arbeitspl\u00e4tze selber schaffen, die in Europa stetig abgebaut werden. Dazu bedarf es anderer, wirtschaftspolitischer Ma\u00dfnahmen und Kapitals.<\/p>\n<p>Und wenn man diesen Gedanken weiterspinnt: Was \u00fcberhaupt hilft Menschen mit Unsicherheit, Ambiguit\u00e4t und dem Wunsch nach Selbstwirksamkeit unter diesen Umst\u00e4nden umzugehen? Es ist wohl die Gemeinschaft mit <em>anderen,<\/em> das <em>Kennenlernen neuer M\u00f6glichkeiten<\/em> oder der Erwerb von <em>sozialen und kulturellen Kapita<\/em>l, wenn schon das \u00f6konomische nicht mehr im \u00dcberfluss vorhanden zu sein scheint.<\/p>\n<p>Ist aber unter diesen Bedingungen nicht <em>Civic Competence<\/em> die Kernkompetenz eines demokratischen Gemeinwesens? Glaubt man, man bek\u00e4me eine demokratische Zivilgesellschaft, wenn man diese nicht gezielt f\u00f6rdert? Die Feinde der Demokratie haben jedenfalls ihre Chance erkannt und bieten Gemeinschaft und Anerkennung. Wir k\u00f6nnen attraktiver sein als sie, wenn wir mit dem <em>Empowerment<\/em> der Jugend ernst machen und sie so endlich ernster nehmen.<\/p>\n<ul>\n<li>Dies ist eine leicht abgewandelte Version eines urspr\u00fcnglich im April 2017 auf <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/epale\/de\/blog\/aktive-buergerschaft-bewegung-neue-prioritaeten-fuer-kompetenzbasierte-bildung-0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EPALE<\/a> erschienenen Beitrags<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Idee der aktiven B\u00fcrgerschaft hat im Laufe der letzten Jahrzehnte \u00fcberall in Europa an Einfluss gewonnen. Das Bild der B\u00fcrgerin und des B\u00fcrgers hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr gewandelt. Der &#8220;m\u00fcndige B\u00fcrger&#8221; ist heute Mainstream. Aber die von diesen Engagierten geschaffene Zivilgesellschaft ist in Transformation begriffen. 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